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* Füge nun - wie in rot dargestellt - an der gekennzeichneten Position das Nukleotid mit der Base Adenin ein und führe erneute eine Transkription und Translation durch! | * Füge nun - wie in rot dargestellt - an der gekennzeichneten Position das Nukleotid mit der Base Adenin ein und führe erneute eine Transkription und Translation durch! | ||
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* Beschreibe (am besten schriftlich, damit Du das Formulieren übst) welche Konsequenzen diese Mutation für das Lebewesen hat! | * Beschreibe (am besten schriftlich, damit Du das Formulieren übst) welche Konsequenzen diese Mutation für das Lebewesen hat! |
Version vom 19. Juni 2020, 20:34 Uhr
Seite noch im Aufbau!
Aufgabe
Zunächst eine Aufgabe, die mit dem letzten Thema "Mutationen" zusammenhängt:
- Ein Mutationstyp wurde im Unterricht nicht besprochen: Die so genannte Rastermutation.
- Bei einer Rastermutation wir eine Base (bzw. mehrere) zusätzlich in die DNA eingefügt (= Insertion) oder eine Base (bzw. mehrere) entfernt (= Deletion).
- Dadurch wird ab diesem Punkt das gesamte Leseraster der DNA verschoben. Es kommt zur Bildung völlig anderer AS-Ketten, die so gut wie nie die Funktion des ursprünglichen Proteins erfüllen können.
- s. auch Buch: S. 76 letzter Absatz - S. 77 erster Absatz
- ein Beispiel für einen chemischen Stoff, der in der Lage ist, eine Rastermutation zu verursachen, wäre z.B. Ethidiumbromid
Eine Beispielaufgabe:
- Betrachte den folgenden DNA-Strang. Zunächst nur den mit schwarz dargestellten Normalfall:
- Leite den entsprechenden mRNA-Strang ab und übersetze diesen in eine AS-Kette (Code-Sonne auf S. 68 im Buch)
- Füge nun - wie in rot dargestellt - an der gekennzeichneten Position das Nukleotid mit der Base Adenin ein und führe erneute eine Transkription und Translation durch!
- Beschreibe (am besten schriftlich, damit Du das Formulieren übst) welche Konsequenzen diese Mutation für das Lebewesen hat!
Neu: Gentechnische Werkzeuge und Verfahren - Überblick
Ziel: Der Mensch ist inzwischen in der Lage, das Erbgut von Lebewesen gezielt zu verändern. Damit kann man z.B.
- die Eigenschaften von Pflanzen verändern,
- Bakterien und Hefen dazu veranlassen, Stoffe in großen Mengen herzustellen, die der Mensch dann isolieren und weiterverwenden kann,
- genetische "Defekte" zu "reparieren".
Es gibt einen inzwischen etwas in die Jahre gekommenen "Selbstlernkurs", den ich die Schülerinnen und Schüler meiner Bio-Oberstufenkurse als Einleitung zur Thematik im Computerraum immer alleine bearbeiten habe lassen. Das klappte eigentlich immer ganz gut. Der Kurs wurde von einem Herrn Mallig in Freiburg entwickelt.
- Für diesen Selbstlernkurs solltet ihr euch ca. 30-45 Minuten Zeit nehmen.
- Evtl. ist es für den/die eine/n oder andere/n für euch besser vor dem Selbstlernkurs die Seiten im Buch zu lesen und einen kurzen Film zu schauen. Springt dazu zunächst zum nächsten Kasten "Weiteres Material".
- Der folgende Link führt euch zur Startseite Selbstlernkurs-Start
- Dort wird noch mal erklärt, was ein Selbstlernkurs ist und man steigt in die Thematik "Gentechnik" ein.
- Ihr kommt immer zur nächsten Seite mit einem recht unscheinbaren Link unten rechts auf jeder Seite "zur nächsten Seite".
- Zurück kommt ihr am besten mit den "Back"-Buttons eures Browsers
- Solltet ihr euch im Netz des Selbstlernkurses verlieren, könnt ihr auch immer wieder auf der folgenden Seite einsteigen: Selbstlernkurs-Übersicht
- Denn hier sind genau die Begriffe aufgeführt, die ihr beherrschen sollt!
- Ihr sollt erklären können:
- Was "können" Restriktionsenzyme?
- Was "können" Ligasen?
- Was sind Vektoren?
- Was bedeutet Klonierung?
- Wie funktioniert die PCR (Polymerase-Chain-Reaction)?
- Was ist cDNA?
Weiteres Material
Film auf BRalpha, ca. 15min.: Gesamtüberblick "Was kann Gen-Technik"
- Buch, S. 112-113 (Restriktionsenzyme, Ligasen, Marker)
- Buch, S. 114-115 (Vektoren)
- Buch, S. 118-119 (PCR)