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		<title>RMG-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Historischer Atlas/Haßfurt</title>
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&lt;br /&gt;
[[File:Wappen Haßfurt.svg|200px]]&lt;br /&gt;
[[File:Haßfurt in HAS.svg|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hassfurt Stadtfest um 1900 Stadtarchiv Detail.jpg|thumb|Stadtfest um 1900|200px|left]]&lt;br /&gt;
[[File:Hassfurt Stadtpanorama 1926 Stadtarchiv.jpg|thumb|Stadtpanorama 1926|200px|left]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Haßfurt ist die Kreisstadt des Landkreis Haßberge. 1230 wurde Haßfurt das erste Mal schriftlich erwähnt, als der Würzburger Fürstbischof Hermann I. von Lobdeburg sein Gebiet nach Osten hin gegen den Bamberger Fürstbischof Siegfried II. von Eppstein sichern wollte. Demnach entstand Haßfurt als Grenzbefestigung zwischen den Bistümern von Würzburg und Bamberg. Auch, wenn das Stadtwappen einen Hasen zeigt leitet sich der Name Haßfurt vom germanischen „Hasufurt“ ab, was so viel bedeutet wie Nebelfurt oder Weg durch den Nebel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 52,77 km² und hat eine Einwohnerzahl von 13 090 (31.12.2012).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurden noch weitere Gemeinden eingemeindet und daher zählen mittlerweile Augsfeld, Sailershausen, Sylbach, Ober- und Unterhohenried, Prappach, Uchenhofen sowie Wülflingen dazu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste und zweite Weltkrieg gingen nicht unbemerkt an Haßfurt vorbei. Vor allem im zweiten Weltkrieg war Haßfurt rechts orientiert und es wurde eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. In der Reichspogromnacht wurde die Haßfurter Synagoge in Brand gesteckt und alles dazu gehörige verbrannt. Alle Juden mussten fliehen, wenn sie nicht sterben wollten, aber wem diese Emigration nicht gelang wurde ins Vernichtungslager gebracht. Von den 68 im Jahr 1941 übrig gebliebenen Juden gelang 34 die Emigration. An dem heute als Geschäftshaus genutzten Gebäude der ehemaligen Synagoge erinnert eine Gedenktafel an das Novemberpogrom.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Euphorie Haßfurts gegenüber den Kriegen war groß und um diese Euphorie gegenüber des 1 Weltkriegs auszudrücken errichteten die Bewohner den Bahnhof, der heute noch erhalten ist und genutzt wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Deutschland 1949 geteilt wurde, war Haßfurt weitgehend davon betroffen, da es zum Zonenrandgebiet gehörte und man heute nicht unweit von Haßfurt entfernt Überreste der ehemaligen Grenze findet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Texte und Fotografien sollen einen visuellen Rundgang durch Haßfurt ermöglichen in dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dargestellt werden und Sie die wichtigsten Informationen über diese erhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen unseren Rundgang an der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Ursprünglich befand sie sich außerhalb der alten Stadtmauern und wurde 1898/99 im neuromantischen Stil erbaut. Sie zählt zum Dekanat Rügheim, welches heute ca. 23.000 Gemeindemitglieder umfasst. Zusammen mit 15 weiteren Dekanaten ergibt sich der Kirchenkreis Bayreuth. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gehen Sie nun über den Fußgängerüberweg und biegen Sie die erste Straße links ab. Der Fröschturm befindet sich am Ende der Gasse. Vor Ihnen steht nun ein zweigeschossiger spätmittelalterlicher Rundturm mit Mauerwerk, welcher in der Vergangenheit fester Bestandteil der Stadtmauern war. Laufen Sie nun den Weg wieder zurück und überqueren Sie nun die Hauptstraße. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie befinden sich jetzt direkt vor der Ritterkapelle, einem Bauwerk im spätgotischen Baustil. Es zählt als älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg. Der Grundstein dieses Gebäudes wurde 1431 gelegt. Im 19. Jahrhundert wurde ein neugotischer Umbau angefangen, der jedoch nur teilweise vollendet wurde. Wenn Sie möchten, dann laufen Sie einmal über den Friedhof, der die Ritterkapelle umgibt. Ursprünglich zählte sie als erste Pfarrkirche, bis im 14. Jahrhundert innerhalb der Stadtmauern eine Hauptkirche am Marktplatz gefordert wurde, welche wir uns später noch ansehen werden. Seit diesem Zeitpunkt war die Ritterkapelle nur noch Taufkirche und Wallfahrtsort, dessen Benutzung im 18. Jahrhundert erlosch. Treten Sie nun durch das große Eingangstor des Bauwerks und sehen Sie sich im Inneren alles an. Das um 1400 entstandene Gnadenbild wurde im 17. Jahrhundert ersetzt und bei der Renovierung 2006 bis 2010 in die Mariensäule auf der Altarinsel eingefügt. Doch wofür die Ritterkapelle bekannt ist, das sind die 238 heraldischen Schilde, die Sie an den Wänden finden können. Der Bau der gesamten Kapelle begann um 1390 und wurde wahrscheinlich von einer Priesterbruderschaft, der hauptsächlich Adelige angehörten, durch Spenden gefördert. Nun genug zu diesem Bauwerk. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Haßfurt Ritterkapelle - Epitaph 12 Fuchs.jpg|thumb|Ritterkapelle: Epitaph für Sigmund Fuchs von Burgpreppach ( + 1540 ) und Frau von Peter Dell d.Ä..|300px|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treten Sie nun aus der Ritterkapelle nach draußen und folgen Sie der Straße etwa 150 Meter bis zum Oberen Turm. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rechteckige Torturm ist achtgeschossig, hat ein Pyramidendach und wird auch Bamberger Tor genannt, da man in Richtung Bamberg schaut, wenn man aus der Innenstadt durch ihn hindurch fährt oder läuft. Als er 1230 erbaut wurde, war er Teil der Stadtbefestigung und wurde bis 1540 mehrmals erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gehen Sie jetzt durch den Turm und schlendern Sie durch die Haßfurter Innenstadt bis zum Marktplatz. Hier machen wir unseren nächsten Halt, um uns das Alte Rathaus mit dem Brunnen und die Kirche St. Kilian anzusehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Kilian wurde etwa um 1350 erbaut. Doch vom Erstbau wurden lediglich die untersten beiden Geschosse des Südturmes übernommen und der Rest durch die heutige Staffelhalle ersetzt. Der Chor zählt als ältester Bauabschnitt des Gebäudes. Das Langhaus zeigt zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Marienkirche nähe Königsberg, deren Baumeister jedoch unbekannt ist. Der Marienaltar, den Sie im Inneren des Bauwerkes bewundern können, wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. Die Pfarrkirche wurde oft in ihrem Aussehen verändert, so wurde sie im 17. Jahrhundert barockisiert, später regotisiert, der Innenraum wurde renoviert und das gesamte Bauwerk wurde neu angestrichen. Jetzt sehen Sie die Pfarrkirche in ihrem ganzen Stolz direkt vor Ihnen stehen. Drehen Sie sich nun bitte um 180 Grad. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor Ihnen steht der Haßfurter Brunnen und hinter diesem können Sie das Alte Rathaus sehen, welches die letzte Station unseres Rundgangs darstellt. Es handelt sich hierbei um einen spätgotischen Steinbau, welcher während der Regierungszeit des Würzburger Fürstbischof Lorenz von Bibra (1495-1519) in den Jahren 1514-1516 bis zum ersten Obergeschoss vollendet wurden. Trotz des beeindruckenden Bauwerks wurden daran im 18. Und 19. Jahrhundert diverse Umbauten und Veränderungen vorgenommen. Wenn Sie das Gebäude nun umrunden, so  können Sie die klassizistische Wache an der westlichen Schmalseite und das Bibra’sche Fürstenwappen an der Ostfassade bewundern. Zu finden sind auch der Habsburger Doppeladler und das Stadtwappen wie die Haßfurter Elle (83cm) rechts neben der Eingangstür. Im Inneren des Bauwerkes sticht vor allem der Stuck in den Sälen des Obergeschosses heraus. Bis zum Jahre 1994 war das Alte Rathaus der Sitz der Stadtverwaltung und dient seit 2004 als Bürgerbüro und Standesamt. Falls Sie mehr über Haßfurt und den Landkreis erfahren möchten, so stehen Ihnen im Alten Rathaus die unterschiedlichsten Prospekte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lena Bär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegerdenkmal ==&lt;br /&gt;
Das Kriegerdenkmal der Stadt Hassfurt befindet sich gegenüber vom Stadtbahnhof in der Promenade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt6.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt7.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Promenade&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt2.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt4.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht &amp;quot;Watzmann&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Autor: Nicolas Bulheller''&lt;br /&gt;
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		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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&lt;br /&gt;
[[File:Wappen Haßfurt.svg|200px]]&lt;br /&gt;
[[File:Haßfurt in HAS.svg|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hassfurt Stadtfest um 1900 Stadtarchiv Detail.jpg|thumb|Stadtfest um 1900|200px|left]]&lt;br /&gt;
[[File:Hassfurt Stadtpanorama 1926 Stadtarchiv.jpg|thumb|Stadtpanorama 1926|200px|left]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Haßfurt ist die Kreisstadt des Landkreis Haßberge. 1230 wurde Haßfurt das erste Mal schriftlich erwähnt, als der Würzburger Fürstbischof Hermann I. von Lobdeburg sein Gebiet nach Osten hin gegen den Bamberger Fürstbischof Siegfried II. von Eppstein sichern wollte. Demnach entstand Haßfurt als Grenzbefestigung zwischen den Bistümern von Würzburg und Bamberg. Auch, wenn das Stadtwappen einen Hasen zeigt leitet sich der Name Haßfurt vom germanischen „Hasufurt“ ab, was so viel bedeutet wie Nebelfurt oder Weg durch den Nebel.&lt;br /&gt;
Die Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 52,77 km² und hat eine Einwohnerzahl von 13 090 (31.12.2012).&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wurden noch weitere Gemeinden eingemeindet und daher zählen mittlerweile Augsfeld, Sailershausen, Sylbach, Ober- und Unterhohenried, Prappach, Uchenhofen sowie Wülflingen dazu.&lt;br /&gt;
Der erste und zweite Weltkrieg gingen nicht unbemerkt an Haßfurt vorbei. Vor allem im zweiten Weltkrieg war Haßfurt rechts orientiert und es wurde eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. In der Reichspogromnacht wurde die Haßfurter Synagoge in Brand gesteckt und alles dazu gehörige verbrannt. Alle Juden mussten fliehen, wenn sie nicht sterben wollten, aber wem diese Emigration nicht gelang wurde ins Vernichtungslager gebracht. Von den 68 im Jahr 1941 übrig gebliebenen Juden gelang 34 die Emigration. An dem heute als Geschäftshaus genutzten Gebäude der ehemaligen Synagoge erinnert eine Gedenktafel an das Novemberpogrom.&lt;br /&gt;
Die Euphorie Haßfurts gegenüber den Kriegen war groß und um diese Euphorie gegenüber des 1 Weltkriegs auszudrücken errichteten die Bewohner den Bahnhof, der heute noch erhalten ist und genutzt wird.&lt;br /&gt;
Als Deutschland 1949 geteilt wurde, war Haßfurt weitgehend davon betroffen, da es zum Zonenrandgebiet gehörte und man heute nicht unweit von Haßfurt entfernt Überreste der ehemaligen Grenze findet.&lt;br /&gt;
Die folgenden Texte und Fotografien sollen einen visuellen Rundgang durch Haßfurt ermöglichen in dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dargestellt werden und Sie die wichtigsten Informationen über diese erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen unseren Rundgang an der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Ursprünglich befand sie sich außerhalb der alten Stadtmauern und wurde 1898/99 im neuromantischen Stil erbaut. Sie zählt zum Dekanat Rügheim, welches heute ca. 23.000 Gemeindemitglieder umfasst. Zusammen mit 15 weiteren Dekanaten ergibt sich der Kirchenkreis Bayreuth. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gehen Sie nun über den Fußgängerüberweg und biegen Sie die erste Straße links ab. Der Fröschturm befindet sich am Ende der Gasse. Vor Ihnen steht nun ein zweigeschossiger spätmittelalterlicher Rundturm mit Mauerwerk, welcher in der Vergangenheit fester Bestandteil der Stadtmauern war. Laufen Sie nun den Weg wieder zurück und überqueren Sie nun die Hauptstraße. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie befinden sich jetzt direkt vor der Ritterkapelle, einem Bauwerk im spätgotischen Baustil. Es zählt als älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg. Der Grundstein dieses Gebäudes wurde 1431 gelegt. Im 19. Jahrhundert wurde ein neugotischer Umbau angefangen, der jedoch nur teilweise vollendet wurde. Wenn Sie möchten, dann laufen Sie einmal über den Friedhof, der die Ritterkapelle umgibt. Ursprünglich zählte sie als erste Pfarrkirche, bis im 14. Jahrhundert innerhalb der Stadtmauern eine Hauptkirche am Marktplatz gefordert wurde, welche wir uns später noch ansehen werden. Seit diesem Zeitpunkt war die Ritterkapelle nur noch Taufkirche und Wallfahrtsort, dessen Benutzung im 18. Jahrhundert erlosch. Treten Sie nun durch das große Eingangstor des Bauwerks und sehen Sie sich im Inneren alles an. Das um 1400 entstandene Gnadenbild wurde im 17. Jahrhundert ersetzt und bei der Renovierung 2006 bis 2010 in die Mariensäule auf der Altarinsel eingefügt. Doch wofür die Ritterkapelle bekannt ist, das sind die 238 heraldischen Schilde, die Sie an den Wänden finden können. Der Bau der gesamten Kapelle begann um 1390 und wurde wahrscheinlich von einer Priesterbruderschaft, der hauptsächlich Adelige angehörten, durch Spenden gefördert. Nun genug zu diesem Bauwerk. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Haßfurt Ritterkapelle - Epitaph 12 Fuchs.jpg|thumb|Ritterkapelle: Epitaph für Sigmund Fuchs von Burgpreppach ( + 1540 ) und Frau von Peter Dell d.Ä..|300px|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treten Sie nun aus der Ritterkapelle nach draußen und folgen Sie der Straße etwa 150 Meter bis zum Oberen Turm. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rechteckige Torturm ist achtgeschossig, hat ein Pyramidendach und wird auch Bamberger Tor genannt, da man in Richtung Bamberg schaut, wenn man aus der Innenstadt durch ihn hindurch fährt oder läuft. Als er 1230 erbaut wurde, war er Teil der Stadtbefestigung und wurde bis 1540 mehrmals erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gehen Sie jetzt durch den Turm und schlendern Sie durch die Haßfurter Innenstadt bis zum Marktplatz. Hier machen wir unseren nächsten Halt, um uns das Alte Rathaus mit dem Brunnen und die Kirche St. Kilian anzusehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Kilian wurde etwa um 1350 erbaut. Doch vom Erstbau wurden lediglich die untersten beiden Geschosse des Südturmes übernommen und der Rest durch die heutige Staffelhalle ersetzt. Der Chor zählt als ältester Bauabschnitt des Gebäudes. Das Langhaus zeigt zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Marienkirche nähe Königsberg, deren Baumeister jedoch unbekannt ist. Der Marienaltar, den Sie im Inneren des Bauwerkes bewundern können, wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. Die Pfarrkirche wurde oft in ihrem Aussehen verändert, so wurde sie im 17. Jahrhundert barockisiert, später regotisiert, der Innenraum wurde renoviert und das gesamte Bauwerk wurde neu angestrichen. Jetzt sehen Sie die Pfarrkirche in ihrem ganzen Stolz direkt vor Ihnen stehen. Drehen Sie sich nun bitte um 180 Grad. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor Ihnen steht der Haßfurter Brunnen und hinter diesem können Sie das Alte Rathaus sehen, welches die letzte Station unseres Rundgangs darstellt. Es handelt sich hierbei um einen spätgotischen Steinbau, welcher während der Regierungszeit des Würzburger Fürstbischof Lorenz von Bibra (1495-1519) in den Jahren 1514-1516 bis zum ersten Obergeschoss vollendet wurden. Trotz des beeindruckenden Bauwerks wurden daran im 18. Und 19. Jahrhundert diverse Umbauten und Veränderungen vorgenommen. Wenn Sie das Gebäude nun umrunden, so  können Sie die klassizistische Wache an der westlichen Schmalseite und das Bibra’sche Fürstenwappen an der Ostfassade bewundern. Zu finden sind auch der Habsburger Doppeladler und das Stadtwappen wie die Haßfurter Elle (83cm) rechts neben der Eingangstür. Im Inneren des Bauwerkes sticht vor allem der Stuck in den Sälen des Obergeschosses heraus. Bis zum Jahre 1994 war das Alte Rathaus der Sitz der Stadtverwaltung und dient seit 2004 als Bürgerbüro und Standesamt. Falls Sie mehr über Haßfurt und den Landkreis erfahren möchten, so stehen Ihnen im Alten Rathaus die unterschiedlichsten Prospekte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lena Bär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegerdenkmal ==&lt;br /&gt;
Das Kriegerdenkmal der Stadt Hassfurt befindet sich gegenüber vom Stadtbahnhof in der Promenade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt6.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt7.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Promenade&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt2.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Bahnhof&lt;br /&gt;
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''Autor: Nicolas Bulheller''&lt;br /&gt;
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=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
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{{Information&lt;br /&gt;
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{{Information&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Information&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<title>Historischer Atlas/Haßfurt</title>
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				<updated>2014-01-06T16:14:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kriegerdenkmal ==&lt;br /&gt;
Das Kriegerdenkmal der Stadt Hassfurt befindet sich gegenüber vom Stadtbahnhof in der Promenade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt6.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt7.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Promenade&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt2.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal Hassfurt4.jpg.JPG|Kriegerdenkmal Sicht &amp;quot;Watzmann&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir beginnen unseren Rundgang an der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Ursprünglich befand sie sich außerhalb der alten Stadtmauern und wurde 1898/99 im neuromantischen Stil erbaut. Sie zählt zum Dekanat Rügheim, welches heute ca. 23.000 Gemeindemitglieder umfasst. Zusammen mit 15 weiteren Dekanaten ergibt sich der Kirchenkreis Bayreuth. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gehen Sie nun über den Fußgängerüberweg und biegen Sie die erste Straße links ab. Der Fröschturm befindet sich am Ende der Gasse. Vor Ihnen steht nun ein zweigeschossiger spätmittelalterlicher Rundturm mit Mauerwerk, welcher in der Vergangenheit fester Bestandteil der Stadtmauern war. Laufen Sie nun den Weg wieder zurück und überqueren Sie nun die Hauptstraße. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie befinden sich jetzt direkt vor der Ritterkapelle, einem Bauwerk im spätgotischen Baustil. Es zählt als älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg. Der Grundstein dieses Gebäudes wurde 1431 gelegt. Im 19. Jahrhundert wurde ein neugotischer Umbau angefangen, der jedoch nur teilweise vollendet wurde. Wenn Sie möchten, dann laufen Sie einmal über den Friedhof, der die Ritterkapelle umgibt. Ursprünglich zählte sie als erste Pfarrkirche, bis im 14. Jahrhundert innerhalb der Stadtmauern eine Hauptkirche am Marktplatz gefordert wurde, welche wir uns später noch ansehen werden. Seit diesem Zeitpunkt war die Ritterkapelle nur noch Taufkirche und Wallfahrtsort, dessen Benutzung im 18. Jahrhundert erlosch. Treten Sie nun durch das große Eingangstor des Bauwerks und sehen Sie sich im Inneren alles an. Das um 1400 entstandene Gnadenbild wurde im 17. Jahrhundert ersetzt und bei der Renovierung 2006 bis 2010 in die Mariensäule auf der Altarinsel eingefügt. Doch wofür die Ritterkapelle bekannt ist, das sind die 238 heraldischen Schilde, die Sie an den Wänden finden können. Der Bau der gesamten Kapelle begann um 1390 und wurde wahrscheinlich von einer Priesterbruderschaft, der hauptsächlich Adelige angehörten, durch Spenden gefördert. Nun genug zu diesem Bauwerk. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treten Sie nun aus der Ritterkapelle nach draußen und folgen Sie der Straße etwa 150 Meter bis zum Oberen Turm. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rechteckige Torturm ist achtgeschossig, hat ein Pyramidendach und wird auch Bamberger Tor genannt, da man in Richtung Bamberg schaut, wenn man aus der Innenstadt durch ihn hindurch fährt oder läuft. Als er 1230 erbaut wurde, war er Teil der Stadtbefestigung und wurde bis 1540 mehrmals erhöht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gehen Sie jetzt durch den Turm und schlendern Sie durch die Haßfurter Innenstadt bis zum Marktplatz. Hier machen wir unseren nächsten Halt, um uns das Alte Rathaus mit dem Brunnen und die Kirche St. Kilian anzusehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Kilian wurde etwa um 1350 erbaut. Doch vom Erstbau wurden lediglich die untersten beiden Geschosse des Südturmes übernommen und der Rest durch die heutige Staffelhalle ersetzt. Der Chor zählt als ältester Bauabschnitt des Gebäudes. Das Langhaus zeigt zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Marienkirche nähe Königsberg, deren Baumeister jedoch unbekannt ist. Der Marienaltar, den Sie im Inneren des Bauwerkes bewundern können, wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. Die Pfarrkirche wurde oft in ihrem Aussehen verändert, so wurde sie im 17. Jahrhundert barockisiert, später regotisiert, der Innenraum wurde renoviert und das gesamte Bauwerk wurde neu angestrichen. Jetzt sehen Sie die Pfarrkirche in ihrem ganzen Stolz direkt vor Ihnen stehen. Drehen Sie sich nun bitte um 180 Grad. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor Ihnen steht der Haßfurter Brunnen und hinter diesem können Sie das Alte Rathaus sehen, welches die letzte Station unseres Rundgangs darstellt. Es handelt sich hierbei um einen spätgotischen Steinbau, welcher während der Regierungszeit des Würzburger Fürstbischof Lorenz von Bibra (1495-1519) in den Jahren 1514-1516 bis zum ersten Obergeschoss vollendet wurden. Trotz des beeindruckenden Bauwerks wurden daran im 18. Und 19. Jahrhundert diverse Umbauten und Veränderungen vorgenommen. Wenn Sie das Gebäude nun umrunden, so  können Sie die klassizistische Wache an der westlichen Schmalseite und das Bibra’sche Fürstenwappen an der Ostfassade bewundern. Zu finden sind auch der Habsburger Doppeladler und das Stadtwappen wie die Haßfurter Elle (83cm) rechts neben der Eingangstür. Im Inneren des Bauwerkes sticht vor allem der Stuck in den Sälen des Obergeschosses heraus. Bis zum Jahre 1994 war das Alte Rathaus der Sitz der Stadtverwaltung und dient seit 2004 als Bürgerbüro und Standesamt. Falls Sie mehr über Haßfurt und den Landkreis erfahren möchten, so stehen Ihnen im Alten Rathaus die unterschiedlichsten Prospekte zur Verfügung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Sehnsw%C3%BCrdigkeiten_Ha%C3%9Ffurt</id>
		<title>Sehnswürdigkeiten Haßfurt</title>
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				<updated>2013-11-21T15:25:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ritterkapelle, auch genannt Marienkapelle, ist ein Bauwerk im spätgotischen Baustil und zählt als älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg. Im 19. Jahrhundert wurde ein neugotischen Umbau angefangen, aber nur teilweise vollendet. Die Ritterkapelle befindet sich außerhalb der alten Stadtmauern und ist vom Friedhof umgeben. Ursprünglich zählte sie als erste Pfarrkirche, bis im 14. Jahrhundert der Bau einer Hauptkriche innerhalb der Stadtmauern am Marktplatz gefordert wurde. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Ritterkapelle nur noch tuafkirche und Wallfahrtsort benutzt, dessen Benutzung allerdings im 18. Jahrhundert erlosch. Um 1390 begann der Bau der Kapelle, die wahrscheinlich von einer Priesterbruderschaft, der hauptsächlich Adelige angehörten, durch Spenden gefördert wurde. Allerdings existieren hierzu keine urkundlichen Belege. Das um 1400 entstandene Gnadenbild wurde im 17. Jahrhundert ersetzt und bei der Renovierung (2006-2010) in die Mariensäule auf der Altarinsel eingefügt. Berühmt ist die Ritterkapelle jedoch für ihre 238 heraldische Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Oberer und Unterer Turm&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Turm, auch Bamberger Tor genannt, ist ein achtgeschossiger und rechteckiger Torturm der Stadtbefestigung mit Pyramidendach, der 1230 erbaut wurde und bis 1540 mehrmals erhöht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altes Rathaus am Marktplatz&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Marktplatz mit Brunnen&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altstadtgasse mit Pfarrkirche St. Kilian&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Kilian wurde etwa um 1350 erbaut. Vom Erstbau wurden die zwei untersten Geschosse des Südturms übernommen und der Rest durch die heutige Staffelhalle ersetzt. Der älteste Bauabschnitt der Kirche ist der Chor. Außerdem zeigt das Langhaus zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Marienkirche nähe Königsberg, deren Baumeister unbekannt ist. Im 17. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche barockisiert und der Marienaltar wurde Mitte des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Umbaumaßnahmen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1884-1890: Regotisierung der Kirche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1966: Renovierung im Innenraum&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Neuanstrich von Außen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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		<title>Sehnswürdigkeiten Haßfurt</title>
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				<updated>2013-11-21T15:22:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ritterkapelle, auch genannt Marienkapelle, ist ein Bauwerk im spätgotischen Baustil und zählt als älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg. Im 19. Jahrhundert wurde ein neugotischen Umbau angefangen, aber nur teilweise vollendet. Die Ritterkapelle befindet sich außerhalb der alten Stadtmauern und ist vom Friedhof umgeben. Ursprünglich zählte sie als erste Pfarrkirche, bis im 14. Jahrhundert der Bau einer Hauptkriche innerhalb der Stadtmauern am Marktplatz gefordert wurde. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Ritterkapelle nur noch tuafkirche und Wallfahrtsort benutzt, dessen Benutzung allerdings im 18. Jahrhundert erlosch. Um 1390 begann der Bau der Kapelle, die wahrscheinlich von einer Priesterbruderschaft, der hauptsächlich Adelige angehörten, durch Spenden gefördert wurde. Allerdings existieren hierzu keine urkundlichen Belege. Das um 1400 entstandene Gnadenbild wurde im 17. Jahrhundert ersetzt und bei der Renovierung (2006-2010) in die Mariensäule auf der Altarinsel eingefügt. Berühmt ist die Ritterkapelle jedoch für ihre 238 heraldische Schilde.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Oberer und Unterer Turm&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Turm, auch Bamberger Tor genannt, ist ein achtgeschossiger und rechteckiger Torturm der Stadtbefestigung mit Pyramidendach, der 1230 erbaut wurde und bis 1540 mehrmals erhöht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altes Rathaus am Marktplatz&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Marktplatz mit Brunnen&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Kilian wurde etwa um 1350 erbaut. Vom Erstbau wurden die zwei untersten Geschosse des Südturms übernommen und der Rest durch die heutige Staffelhalle ersetzt. Der älteste Bauabschnitt der Kirche ist der Chor. Außerdem zeigt das Langhaus zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Marienkirche nähe Königsberg, deren Baumeister unbekannt ist. Im 17. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche barockisiert und der Marienaltar wurde Mitte des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Umbaumaßnahmen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1884-1890: Regotisierung der Kirche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1966: Renovierung im Innenraum&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ritterkapelle, auch genannt Marienkapelle, ist ein Bauwerk im spätgotischen Baustil und zählt als älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg. Im 19. Jahrhundert wurde ein neugotischen Umbau angefangen, aber nur teilweise vollendet. Die Ritterkapelle befindet sich außerhalb der alten Stadtmauern und ist vom Friedhof umgeben. Ursprünglich zählte sie als erste Pfarrkirche, bis im 14. Jahrhundert der Bau einer Hauptkriche innerhalb der Stadtmauern am Marktplatz gefordert wurde. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Ritterkapelle nur noch tuafkirche und Wallfahrtsort benutzt, dessen Benutzung allerdings im 18. Jahrhundert erlosch. Um 1390 begann der Bau der Kapelle, die wahrscheinlich von einer Priesterbruderschaft, der hauptsächlich Adelige angehörten, durch Spenden gefördert wurde. Allerdings existieren hierzu keine urkundlichen Belege. Das um 1400 entstandene Gnadenbild wurde im 17. Jahrhundert ersetzt und bei der Renovierung (2006-2010) in die Mariensäule auf der Altarinsel eingefügt. Berühmt ist die Ritterkapelle jedoch für ihre 238 heraldische Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Oberer und Unterer Turm&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere Turm, auch Bamberger Tor genannt, ist ein achtgeschossiger und rechteckiger Torturm der Stadtbefestigung mit Pyramidendach, der 1230 erbaut wurde und bis 1540 mehrmals erhöht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altes Rathaus am Marktplatz&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Marktplatz mit Brunnen&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altstadtgasse mit Pfarrkirche St. Kilian&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Name: Pfarrkirche St. Kilian&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Baubeginn: ca. 1350&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* erste Kirche ab 1390 durch heutige Staffelhalle(=Pseudobasilika) ersetzt; zwei untersten Geschosse des Südturmes übernommen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ältester Bauabschnitt: Chor&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Langhaus hat zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Marienkirche nähe Königsberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* unbekannter Baumeister&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17. Jahrhundert: Barockisierung -&amp;gt; um 1750 Marienaltar hinzugekommen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pfarrkriche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1884-1890: Regotisierung der Kirche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1966: Renovierung im Innenraum&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Neuanstrich von Außen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche St. Kilian wurde etwa um 1350 erbaut. Vom Erstbau wurden die zwei untersten Geschosse des Südturms übernommen und der Rest durch die heutige Staffelhalle ersetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Sehnsw%C3%BCrdigkeiten_Ha%C3%9Ffurt</id>
		<title>Sehnswürdigkeiten Haßfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Sehnsw%C3%BCrdigkeiten_Ha%C3%9Ffurt"/>
				<updated>2013-07-02T12:54:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ritterkapelle, auch genannt Marienkapelle, ist ein Bauwerk im spätgotischen Baustil und zählt als älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg. Im 19. Jahrhundert wurde ein neugotischen Umbau angefangen, aber nur teilweise vollendet. Die Ritterkapelle befindet sich außerhalb der alten Stadtmauern und ist vom Friedhof umgeben. Ursprünglich zählte sie als erste Pfarrkirche, bis im 14. Jahrhundert der Bau einer Hauptkriche innerhalb der Stadtmauern am Marktplatz gefordert wurde. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Ritterkapelle nur noch tuafkirche und Wallfahrtsort benutzt, dessen Benutzung allerdings im 18. Jahrhundert erlosch. Um 1390 begann der Bau der Kapelle, die wahrscheinlich von einer Priesterbruderschaft, der hauptsächlich Adelige angehörten, durch Spenden gefördert wurde. Allerdings existieren hierzu keine urkundlichen Belege. Das um 1400 entstandene Gnadenbild wurde im 17. Jahrhundert ersetzt und bei der Renovierung (2006-2010) in die Mariensäule auf der Altarinsel eingefügt. Berühmt ist die Ritterkapelle jedoch für ihre 238 heraldische Schilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Oberer und Unterer Turm&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altes Rathaus am Marktplatz&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Altstadtgasse mit Pfarrkirche St. Kilian&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Name: Pfarrkirche St. Kilian&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Baubeginn: ca. 1350&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* erste Kirche ab 1390 durch heutige Staffelhalle(=Pseudobasilika) ersetzt; zwei untersten Geschosse des Südturmes übernommen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ältester Bauabschnitt: Chor&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Langhaus hat zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der Marienkirche nähe Königsberg&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* unbekannter Baumeister&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17. Jahrhundert: Barockisierung -&amp;gt; um 1750 Marienaltar hinzugekommen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pfarrkriche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1884-1890: Regotisierung der Kirche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1966: Renovierung im Innenraum&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1984: Neuanstrich von Außen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Sehnsw%C3%BCrdigkeiten_Ha%C3%9Ffurt</id>
		<title>Sehnswürdigkeiten Haßfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Sehnsw%C3%BCrdigkeiten_Ha%C3%9Ffurt"/>
				<updated>2013-06-25T13:17:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Name: Ritterkapelle / Marienkapelle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Baustil: Spätgotik &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neugotischer Umbau im 19. Jahrhundert nur teilweise vollendet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lage: außerhalb der alten Stadtmauern und vom Friedhof umgeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geschichte:&lt;br /&gt;
* ursprünglich Pfarrkirche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitte 14. Jahrhundert; Bau der Hauptkriche am Marktplatz -&amp;gt; Benutzung als Wallfahrtsort und Taufkirche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1390 Grundstein des Chores &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1431 Beginn des Baus &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1454/55 Abschluss des Chordachs (Langhaus schon vorher fertig gestellt) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Priesterbruderschaft (Gründung 1406; Mitglieder hauptsächlich Adelige) Bau durch Spenden gefördert, aber es existieren keine urkundlichen Belege &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gnadenbild (entstanden um 1400) um 1600 ersetzt -&amp;gt; bei Revoovierung 2006 - 2010 in Mariensäule auf Altarinsel eingefügt &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wallfahrt im 18. Jahrhundert erloschen &amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Oberer und Unterer Turm&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altes Rathaus am Marktplatz&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Marktplatz mit Brunnen&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Altstadtgasse mit Pfarrkirche St. Kilian&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Sehnsw%C3%BCrdigkeiten_Ha%C3%9Ffurt</id>
		<title>Sehnswürdigkeiten Haßfurt</title>
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				<updated>2013-06-25T13:11:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Name: Ritterkapelle / Marienkapelle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Baustil: Spätgotik &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* älteste und erste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neugotischer Umbau im 19. Jahrhundert nur teilweise vollendet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lage: außerhalb der alten Stadtmauern und vom Friedhof umgeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geschichte:&lt;br /&gt;
* ursprünglich Pfarrkirche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitte 14. Jahrhundert; Bau der Hauptkriche am Marktplatz -&amp;gt; Benutzung als Wallfahrtsort und Taufkirche &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1390 Grundstein des Chores &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1431 Beginn des Baus &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1454/55 Abschluss des Chordachs (Langhaus schon vorher fertig gestellt) &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Priesterbruderschaft (Gründung 1406; Mitglieder hauptsächlich Adelige) Bau durch Spenden gefördert, aber es existieren keine urkundlichen Belege &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gnadenbild (entstanden um 1400) um 1600 ersetzt -&amp;gt; bei Revoovierung 2006 - 2010 in Mariensäule auf Altarinsel eingefügt &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wallfahrt im 18. Jahrhundert erloschen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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		<title>Sehnswürdigkeiten Haßfurt</title>
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				<updated>2013-06-25T13:02:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;   * Name: Ritterkapelle / Marienkapelle &amp;lt;br&amp;gt; * Baustil: Spätgotik &amp;lt;br&amp;gt; * älteste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg &amp;lt;br&amp;gt; * Neugo…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;u&amp;gt;Ritterkapelle&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Name: Ritterkapelle / Marienkapelle &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Baustil: Spätgotik &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* älteste Wallfahrtskirche im Bistum Würzburg &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neugotischer Umbau im 19. Jahrhundert nur teilweise vollendet &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lage: außerhalb der alten Stadtmauern und vom Friedhof umgeben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte&lt;br /&gt;
*  * 2eedwe&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena"/>
				<updated>2013-06-25T12:56:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folter von Hexen.jpeg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugblatt Zauberey 1626.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugschrift hexen 1571.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
* - Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
* - Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
* - Datum: 1571&lt;br /&gt;
* - Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
* - Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hexenmuseum Zeil]]&lt;br /&gt;
[[Sehnswürdigkeiten Haßfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Hexenmuseum_Zeil</id>
		<title>Hexenmuseum Zeil</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Hexenmuseum_Zeil"/>
				<updated>2013-04-23T13:05:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zeil a. Main war im 17. Jahrhundert als Richtstätte des Hochstifts Bamberg Schauplatz großer Hexenverfolgungen und –-verbrennungen. Über 400 sogenannte „Hexen“ wurden damals verbrannt. Eine Dokumentation im Originalschauplatz Stadtturm und im angebauten Fronhaus informiert darüber und sensibilisiert die Besucher für dieses komplexe Thema. Die Aufarbeitung zahlreicher Dokumente, wie das Tagebuch des Johann Langhans, der selbst Opfer wurde, Briefe und Protokolle der Vernehmungen und Folterungen der betroffenen Menschen machen dies möglich.&lt;br /&gt;
Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 2011 eröffnete die Stadt Zeil a. Main das Dokumentations- und &lt;br /&gt;
Zeiler Hexenturm, in dem die Geschichte der Hexenverfolgung anschaulich dargestellt wird. Die direkt an den oberen Stadtturm angrenzende ehemalige Fronveste (Gefängnis) wurde saniert und der historische Zugang zum Turm, der ehemals über den Wehrgang der Stadtmauer erschlossen war, wurde wieder hergestellt. Der Stadtturm selbst beherbergt bauliche Überreste eines Kerkers aus der Zeit der Hexenverfolgung, die beim Besuch des Zeiler Hexenturms ebenfalls besichtigt werden können. Der Aktivraum im Erdgeschoss der ehemaligen Fronveste wird vielseitig genutzt. Er bietet durch seine multimediale Ausstattung und flexible Bestuhlung einen Raum für Seminare, Vorträge, pädagogische Aktivitäten v. a. für Schulklassen und Vereine und beherbergt eine Leseecke für Besucher mit Literatur rund um das Thema Hexenverfolgung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Obergeschoss ist eine Dauerausstellung zum Thema Hexenverfolgung eingerichtet, die neben Informationen und Dokumenten zur Geschichte der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung dem Besucher sowohl durch die räumliche Inszenierung als auch durch den Einsatz audiovisueller Mittel emotionale und persönliche Impulse gibt, die das Phänomen der Hexenverfolgung für den heutigen Menschen nachvollziehbar macht und so Denkanstösse in Gang bringt. Im Dachgeschoss finden wechselnde Ausstellungen statt (siehe „Wechselausstellung“). Hier befindet sich auch der historische Zugang zum Stadtturm.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Hexenmuseum_Zeil</id>
		<title>Hexenmuseum Zeil</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Hexenmuseum_Zeil"/>
				<updated>2013-04-23T13:04:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;left&amp;gt;Zeil a. Main war im 17. Jahrhundert als Richtstätte des Hochstifts Bamberg Schauplatz großer Hexenverfolgungen und –-verbrennungen. Über 400 sogenannte „Hexen“ wurden damals verbrannt. Eine Dokumentation im Originalschauplatz Stadtturm und im angebauten Fronhaus informiert darüber und sensibilisiert die Besucher für dieses komplexe Thema. Die Aufarbeitung zahlreicher Dokumente, wie das Tagebuch des Johann Langhans, der selbst Opfer wurde, Briefe und Protokolle der Vernehmungen und Folterungen der betroffenen Menschen machen dies möglich.&lt;br /&gt;
Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 2011 eröffnete die Stadt Zeil a. Main das Dokumentations- und &lt;br /&gt;
Zeiler Hexenturm, in dem die Geschichte der Hexenverfolgung anschaulich dargestellt wird. Die direkt an den oberen Stadtturm angrenzende ehemalige Fronveste (Gefängnis) wurde saniert und der historische Zugang zum Turm, der ehemals über den Wehrgang der Stadtmauer erschlossen war, wurde wieder hergestellt. Der Stadtturm selbst beherbergt bauliche Überreste eines Kerkers aus der Zeit der Hexenverfolgung, die beim Besuch des Zeiler Hexenturms ebenfalls besichtigt werden können. Der Aktivraum im Erdgeschoss der ehemaligen Fronveste wird vielseitig genutzt. Er bietet durch seine multimediale Ausstattung und flexible Bestuhlung einen Raum für Seminare, Vorträge, pädagogische Aktivitäten v. a. für Schulklassen und Vereine und beherbergt eine Leseecke für Besucher mit Literatur rund um das Thema Hexenverfolgung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Obergeschoss ist eine Dauerausstellung zum Thema Hexenverfolgung eingerichtet, die neben Informationen und Dokumenten zur Geschichte der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung dem Besucher sowohl durch die räumliche Inszenierung als auch durch den Einsatz audiovisueller Mittel emotionale und persönliche Impulse gibt, die das Phänomen der Hexenverfolgung für den heutigen Menschen nachvollziehbar macht und so Denkanstösse in Gang bringt. Im Dachgeschoss finden wechselnde Ausstellungen statt (siehe „Wechselausstellung“). Hier befindet sich auch der historische Zugang zum Stadtturm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/left&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Hexenmuseum_Zeil</id>
		<title>Hexenmuseum Zeil</title>
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				<updated>2013-04-09T13:14:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: Die Seite wurde neu angelegt: „Zeil a. Main war im 17. Jahrhundert als Richtstätte des Hochstifts Bamberg Schauplatz großer Hexenverfolgungen und –-verbrennungen. Über 400 sogenannte „He…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zeil a. Main war im 17. Jahrhundert als Richtstätte des Hochstifts Bamberg Schauplatz großer Hexenverfolgungen und –-verbrennungen. Über 400 sogenannte „Hexen“ wurden damals verbrannt. Eine Dokumentation im Originalschauplatz Stadtturm und im angebauten Fronhaus informiert darüber und sensibilisiert die Besucher für dieses komplexe Thema. Die Aufarbeitung zahlreicher Dokumente, wie das Tagebuch des Johann Langhans, der selbst Opfer wurde, Briefe und Protokolle der Vernehmungen und Folterungen der betroffenen Menschen machen dies möglich.&lt;br /&gt;
Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 20. November 2011 eröffnete die Stadt Zeil a. Main das Dokumentations- und &lt;br /&gt;
Zeiler Hexenturm, in dem die Geschichte der Hexenverfolgung anschaulich dargestellt wird. Die direkt an den oberen Stadtturm angrenzende ehemalige Fronveste (Gefängnis) wurde saniert und der historische Zugang zum Turm, der ehemals über den Wehrgang der Stadtmauer erschlossen war, wurde wieder hergestellt. Der Stadtturm selbst beherbergt bauliche Überreste eines Kerkers aus der Zeit der Hexenverfolgung, die beim Besuch des Zeiler Hexenturms ebenfalls besichtigt werden können. Der Aktivraum im Erdgeschoss der ehemaligen Fronveste wird vielseitig genutzt. Er bietet durch seine multimediale Ausstattung und flexible Bestuhlung einen Raum für Seminare, Vorträge, pädagogische Aktivitäten v. a. für Schulklassen und Vereine und beherbergt eine Leseecke für Besucher mit Literatur rund um das Thema Hexenverfolgung.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Obergeschoss ist eine Dauerausstellung zum Thema Hexenverfolgung eingerichtet, die neben Informationen und Dokumenten zur Geschichte der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung dem Besucher sowohl durch die räumliche Inszenierung als auch durch den Einsatz audiovisueller Mittel emotionale und persönliche Impulse gibt, die das Phänomen der Hexenverfolgung für den heutigen Menschen nachvollziehbar macht und so Denkanstösse in Gang bringt. Im Dachgeschoss finden wechselnde Ausstellungen statt (siehe „Wechselausstellung“). Hier befindet sich auch der historische Zugang zum Stadtturm.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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				<updated>2013-04-09T13:11:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folter von Hexen.jpeg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugblatt Zauberey 1626.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugschrift hexen 1571.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
* - Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
* - Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
* - Datum: 1571&lt;br /&gt;
* - Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
* - Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hexenmuseum Zeil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena"/>
				<updated>2013-03-12T13:43:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folter von Hexen.jpeg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugblatt Zauberey 1626.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugschrift hexen 1571.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
* - Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
* - Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
* - Datum: 1571&lt;br /&gt;
* - Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
* - Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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				<updated>2013-03-12T13:42:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folter von Hexen.jpeg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugblatt Zauberey 1626.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugschrift hexen 1571.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
- Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
- Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
- Datum: 1571&lt;br /&gt;
- Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
- Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
- Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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				<updated>2013-03-12T13:41:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folter von Hexen.jpeg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugblatt Zauberey 1626.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugschrift hexen 1571.JPG|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
- Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
- Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
- Datum: 1571&lt;br /&gt;
- Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
- Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
- Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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				<updated>2013-02-26T13:44:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folter von Hexen.jpeg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugblatt Zauberey 1626.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugschrift hexen 1571.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
- Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
- Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
- Datum: 1571&lt;br /&gt;
- Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
- Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
- Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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				<updated>2013-02-26T13:41:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Folter von Hexen.jpeg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BILD Flugblatt Zauberey 1626&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
- Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
- Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
- Datum: 1571&lt;br /&gt;
- Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
- Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
- Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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				<updated>2013-02-05T14:23:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BILD Folter von Hexen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BILD Flugblatt Zauberey 1626&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Titelblatt der Zeitung zeigt Hexen bei verschiedenen Ritualen und verbotenem     Zauber.&lt;br /&gt;
- Quelle: Warhafftige Zeitung von den gottlosen Hexen..zu...Schlettstatt&lt;br /&gt;
- Urheber: Reinhard Lutz&lt;br /&gt;
- Datum: 1571&lt;br /&gt;
- Genehmigung: keine&lt;br /&gt;
- Andere Version: Nicht nur in der Zeitung erschienen auch als Einzelwerk&lt;br /&gt;
- Anmerkungen: Hexen und Hexenverfolgung im deutschen Südwesten. Katalogband 1994, p. 115&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena"/>
				<updated>2013-02-05T13:56:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BILD Folter von Hexen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BILD Flugblatt Zauberey 1626&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Ansammlung von Menschen bei einer Zeremonie. Stellt vermutlich Walpurgisnacht dar; Menschen teilweise nackt und Teufel links im Bild zu sehen. Brauen einen &amp;quot;Zaubertrank&amp;quot;. Einige Menschen schweben in der Luft.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = Michael Heer/Matthäus Merian d.Ä&lt;br /&gt;
* - Datum = 1626&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = Kupferstich/ Radierung im Original&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = fotografische originalgetreue Reproduktion&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena"/>
				<updated>2013-02-05T13:44:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BILD Folter von Hexen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = Auf der linken Seite des Bildes ist eine Frau zu sehen, deren Füße in ein Holzgestell gespannt sind. Auf der rechten Seite ein Mann und eine Frau. Diese Frau wird ebenfalls gefoltert, indem sie ihre Hände zwischen Holz halten muss und der Mann das Holz mit einem Hammer festschlägt.&lt;br /&gt;
* - Quelle = Gemeinsam genutztes Medienarchiv&lt;br /&gt;
* - Urheber = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Datum = 1590&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkung = Holzschnitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena"/>
				<updated>2013-01-22T14:03:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen. Möglicherweise vollziehen die Hexen ein satanistisches Ritual.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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				<updated>2013-01-22T14:01:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldung_Hexen1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Beschreibung = In dem Bild treffen sich Hexen in der Nacht, um einen Zaubertrank zu brauen.&lt;br /&gt;
* - Quelle = unbekannt&lt;br /&gt;
* - Urheber = keiner&lt;br /&gt;
* - Datum = 1508&lt;br /&gt;
* - Genehmigung = keine&lt;br /&gt;
* - Andere Versionen = keine&lt;br /&gt;
* - Anmerkungen = Holzschnitt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://rmg.zum.de/wiki/Benutzer:B%C3%A4r_Lena</id>
		<title>Benutzer:Bär Lena</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bär Lena: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der letzte Abschnitt im Leben einer Hexe &lt;br /&gt;
Ursula Haider lebte im 16. Jahrhundert in Nördlingen, einer freien Reichsstadt, und wurde in ihrem letzten Lebensabschnitt als Hexe bezeichnet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Wie soll man sich das aus heutiger Sicht vorstellen? &lt;br /&gt;
Das junge Mädchen hatte keinerlei Geschwister und verlor sehr früh ihre Eltern, zudem war sie schwer krank. Vermutlicher Weise aus heutiger Sicht ein Hirntumor, der leichte Lähmungen hervorrief und ihr Sprach- und Gehörzentrum beeinträchtigte. In ihrer Jugend gab es einen Mann, den sie heiraten wollte; jedoch wusste Margaretha Getzler dies zu verhindern. &lt;br /&gt;
Sie war in dem Glauben, vom Teufel besessen zu sein. 'Er sei als Bauernknecht zu ihr gekommen, habe sie verführt und riet ihr sich selbst um zu bringen, denn dann gehöre ihre Seele ihm,' so äußerte sich Ursula Haider damals. Sie teilte ihre Vorstellungen mit ihren Mitbürgen, die sie daraufhin verspotteten und ihr „allerlei Schandtaten“ anhingen – z.B. das Fliegen auf einem Besen. Es machte sie glücklich, dass sie im Mittelpunkt jeder Unterhaltung stand und die Leute über sie redeten. Doch deshalb fing sie an, mehr und mehr daran zu glauben, dass sie ein böser Mensch sei.&lt;br /&gt;
Im Herbst 1589 half Ursula Haider in der Familie des Messerschmieds Martin Hindenach aus und kümmerte sich dort um die drei an Pocken erkrankten Kinder. Alle Kinder erlagen schnell ihrer Krankheit. Als das zweite gestorben war, wurde es in sein Grabtuch genäht und  Ursula musste mehrmals dazu aufgefordert werden, das tote Kind hochzunehmen und es auf die Bahre zu legen. Während sie das Kind auf dem Arm hatte, fing es an, am Kopf zu bluten. Dies erschütterte die Anwesenden zutiefst, da man früher glaubte, dass ein Opfer anfangen würde zu bluten, wenn der Mörder ihm zu nahe käme. Die Eltern schenkten diesem Vorfall keine besondere Beachtung, doch Ursula schien der Verdacht des Kindsmordes gerechtfertigt und so vertraute sie sich einer Nachbarin an, die - anders als ein Priester - nicht an ein Beichtgeheimnis gebunden war. Schon bald wurde der Verdacht vor dem Stadtrat bekannt gegeben und die Frau wurde festgenommen. &lt;br /&gt;
Dort leugnete Ursula Haider anfangs all ihr bereits zugegebenen Taten. Doch bereits kurze Zeit danach fing sie auf ein Neues an, von ihrer Beziehung  mit dem Teufel zu erzählen. Später erfuhr man, dass sie dies nur tat, um die Aufmerksamkeit des Stadtrates zu bekommen. Unter Androhung der Folter gestand sie alles bereitwillig, was ihr vorgeworfen wurde: Das Liebesverhältnis mit dem Teufel, Mord und Zauberei. Erst im Dezember erfuhren die Ratsherren die Namen ihrer angeblichen Mittäterinnen, die sie vorgab, erkannt zu haben; unter ihnen  auch Margaretha Getzler. Schließlich wurde sie am 15. Mai 1590 zusammen mit Margaretha und einigen anderen von ihr bezichtigten Frauen verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eva Maria und Wilhelm Lienert &lt;br /&gt;
„Die geschändete Ehre der Rebekka L.“ , erschienen in Praxis Geschichte Heft 4, 1991, S.34 Quelle M1 und M2== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
1. &lt;br /&gt;
* Besen&lt;br /&gt;
* Warzen&lt;br /&gt;
* krumme Nase&lt;br /&gt;
* schwarze Kleidung&lt;br /&gt;
* Flüche&lt;br /&gt;
* bucklig&lt;br /&gt;
* alt&lt;br /&gt;
* böse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &lt;br /&gt;
* Erzählungen&lt;br /&gt;
* Medien&lt;br /&gt;
* Bücher&lt;br /&gt;
* Sagen&lt;br /&gt;
* Legenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. eine Hexe ist im Volksglauben eine mit Zauberkräften meist weibliche, heil- oder unheilbringende Person, die im Rahmen der Christianisierung häufig mit Dämonen oder dem Teufel im Bunde steht.&lt;br /&gt;
Es konnten auch Frauen sein, die sich gut mit Heilkräutern auskannten oder einfach durch ihr Verhalten auffielen. Außerdem gab man ihnen die Schuld an Wetterschäden oder Kältewellen, die die Ernte vernichtete. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden auch Geistliche oder Mitglieder des Adels als Hexen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Personen wurden für etwas verantwortlich gemacht, für das sie gar nichts konnten, wurden festgenommen und in manchen Fällen verhört. In diesen Verhören stellte man ihnen oft Fragen, die gar nichts mit der Anschuldigung zu tun hatten. Schließlich wurden sie verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ertränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Der Hexenhammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Standartwerk &amp;quot;Der Hexenhammer&amp;quot; von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris beinhaltet die Begriffserklärung des Wortes Zauberei oder Hexerei, die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen der Hexerei und den Kriminalkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Es gab sehr viele Tote, die unter der Folter befragt wurden und schließlich lebendig verbrannt wurden. Manchmal wurden die Anschuldigungen auch dafür verwendet, um Feinde oder ungeliebte Leute zu beseitigen. Letzten Endes wurden an manchen Orten sogar ganze Gemeinden ausgerottet. Hexenverbrennungen wurden öffentlich zur Schau gestellt, wobei die Kriche dies als Beispiel eines qualvollen Todes benutzte, um den Menschen Angst vor dem Fegefeuer zu machen. Hierbei verkaufte die Kriche Ablassbriefe, um der Menschen Seelenheil zu garantieren und sich selbst zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hexenverfolgung in der Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Im Landkreis Haßberge wurden in der Frühen Neuzeit zum Beispiel die Hexen aus Bamberg in Zeil am Main verbrannt. Die Haßfurter Hexen wurden in Königsberg verbrannt. Hierbei mussten sie erst einmal von einem Ort zum andern entweder transportiert werden oder sogar laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. In der Stadt Zeil am Main sind im 17. Jahrhundert mehr als 400 Hexen/Hexer verbrannt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. ja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Bestimmte Dokumente kann man einsehen, andere nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. In der Zeiler Chronik [2] finden wir Informationen über die Hexenverbrennung und Hexenverfolgung. &lt;br /&gt;
1611: Pest in Zeil&lt;br /&gt;
ab 1615 werden Hexen bzw. Hexer verbrannt und verhaftet&lt;br /&gt;
1630: KaiserFerdinand greift in die Zeiler Hexenprozesse ein und im Jahr 1631 finden sie ein vorläufiges Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Das typische Hexenbild zeigt eine alte, bucklige Frau mit einer Warze auf der Nase, einem spitzen Hut auf dem Kopf. In unserer Vorstellung kann sie auf einem Besen fliegen und Menschen mit einem Fluch belegen. In der Frühen Neuzeit hingegen hatte man ein völlig anderes Bild von einer Hexe. Menschen, die durch ihr Verhalten oder Aussehen auffielen oder sich besonders gut mit Heilkräutern auskannten, wurden als Hexen bezeichnet. Man sagte ihnen nach, sie hätten einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und können diese dunklen Kräfte nutzen. Daraufhin wurden sie verfoglt, gefoltert und letztendlich auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt oder sind ertränkt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenverbrennung1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* - Hexenverbrennung in Nürnberg, Oktober 1555&lt;br /&gt;
* - Quelle: 	Matthias Senn: Die Wickiana. Küsnacht 1975.&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	[[Datei:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Jakob_Wick]]&lt;br /&gt;
* - Kurzbeschreibung: Das Bild zeigt die Verbrennung vieler Frauen (Hexen) auf dem Scheiterhaufen. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich ein Dämon, der eine der Hexen versucht aus dem Feuer zu retten, außerdem erkennt man im Hintergrund viele Schaulustige.&lt;br /&gt;
* - Warum und überhaupt?!?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Champion des dames Vaudoises1.JPG]]&lt;br /&gt;
* - Titel: Le champion des dames &lt;br /&gt;
* - Quelle: 	W. Schild. Die Maleficia der Hexenleut', 1997, S. 97&lt;br /&gt;
* - Urheber: 	Martin Le France (1410-1461)&lt;br /&gt;
* - Datum:	1451&lt;br /&gt;
* - Kurzeschreibung: 	Deutsch: Hexenflug der &amp;quot;Vaudoises&amp;quot; (hier Hexen, ursprünglich Waldenser) auf dem Besen, Miniatur in einer Handschrift von Martin Le France,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bär Lena</name></author>	</entry>

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